Es zwitschert -->

Die letzten 14 Tage...

Mittwoch
3.Dezember
2008

...widme ich mich ganz meinen letzten Projekten hier.

To Do:

  • Essay in Workflow Management (bis Montag 8.Dezember einzureichen)
  • Mein Projekt in 3D Modellierung abschließen (bis Ende nächster Woche)
  • Lernen für Workflow Management Klausur (am Montag den 15. Dezember)
  • Fliegen. Heim. Am 18.Dezember

Ich bin für diese letzten zwei Wochen auf sogenanntes Mikroblogging umgestiegen. Klickt einfach rechts neben dem Twitti oben auf die "Lasche" und ihr seht, was hier so passiert. Sogar relativ zeitnah.

Fullersches Tagebuch quasi (Ihr wisst, was gemeint ist, Burkhard und Nino).

Halbzeit

Mittwoch
15.Oktober
2008

Halbzeit

1 Mal Elche, bitte

Dienstag
14.Oktober
2008

In der Mensa gabs heut Elch.

Wer schon mal bei IKEA essen war, der kennt Kjøttbullar. Fleischbällchen. Genau die gabs heute. Mit lecker Preiselbeeren, Kartoffeln, Gemüse und Soße. Nur eben aus Elchfleisch gemacht.

Elchbällchen!

Lecker war's.

Puh. Die gibt's glücklicherweise zahlreicher als Wale.

Tach, Post

Donnerstag
9.Oktober
2008

Annemaries Mutter hat mir ein Paket gesendet!

Uff, wer soll das alles essen?

Süßigkeiten, Fleischkonserven, Tee, Tütensuppen und Soßenbinder, um das Wichtigste zu nennen.

Bis die Fracht bei mir ankam, gab es im Vorfeld paar Menge verwirrender Dinge zu klären.

Die Vorgeschichte

Jeder EU-Bürger, der sich länger als 3 Monate in Norwegen aufhält, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, oder sich zumindest registrieren. In unserer ersten Woche hier, haben wir das folgsam erledigt. Letzte Woche lag dann der Bescheid in meinem Briefkasten. Außer von Hand eingeworfener Rechnungen vom Studentenwerk, war der Briefkasten bis dahin unbrauchbar. Jetzt war ich nämlich erst registrierbar für die Post.

Ich bin zwar jetzt als "Ulf Stohels" registriert, unser Postbote ist aber intelligent genug, die Briefe an "Ulf Stoffels" mir zuzuordnen.
(Vielen Dank Andi! Ich hab mich über die Karte aus San Fran sehr gefreut.)

Letzte Woche Freitag lag Post von der Post im Briefkasten, die in etwa besagte, dass ein Paket für mich in Oslo angekommen sei und ich nun meine Existenz bestätigen solle, da meine Staatsbürgerschaft nicht festgestellt werden könne. Ich bin also zur Poststelle gegangen, habe mich der Frau hinter dem Schalter verständlich machen können. Sie sagte, dass ich in meinem Fall nur ein Formular ausfüllen müsse und dann sei alles gut. Sie schickte ein Fax mit dem ausgefüllten Formular und einer Nachricht von mir nach Oslo und wies mich darauf hin, dass ich im Laufe des Tages wohl einen Anruf bekäme.

Ganz schön viel Konjunktiv, nicht wahr?

Am Servicetelefon - Das Prozedere "durchgekaut"

Am Dienstag war immer noch keine Nachricht bei mir eingetroffen. Weder telefonisch noch postalisch. Ich habe dann bei der Post angerufen und gefragt, was denn gerade so Phase sei. Die Frau am Telefon kaute Kaugummi, hörte im Hintergrund Radio und sagte mir, dass wahrscheinlich eine Kopie meines Personalausweises fehle. Sie beschrieb mir ebenso das Prozedere mit eintreffenden Faxnachrichten. Dass die erstmal bis zu einer gewissen lohnenswerten Anzahl gesammelt würden. Danach gehts dann ans Einscannen. Und dann erst wird die Nachricht gelesen, zugeordnet und der Fall bearbeitet. Das dauert nunmal seine Zeit...

Mit der Kopie meines Personalausweises hätte es sich genauso verhalten. Also nochmal eine Woche länger. Die nette Frau hatte zwischenzeitlich mein Paket sogar in der Hand: "Kann da reinschaun, ist alles kein Problem." Verschicken und eine Notiz für den nächsten Sachbearbeiter, das ging dann aber wohl doch zu weit... Vor Ende des Gesprächs wies sie mich dann noch auf horrende Zollgebühren hin, bedankte sich für den Anruf und legte auf.

EasyPeasy

Das Paket konnte ich dank einer Nummer im Internet nachverfolgen. Den nächsten Tag wollte ich zur Post gehen und die Kopie des Persos schicken. Ich sah dann aber vorher im Netz, dass das Paket seltsamerweise eine Stunde nach meinem Anruf versendet worden war.

Am nächsten Tag lag es dann in Gjøvik. Und Zoll musste ich auch nicht bezahlen. Versteh einer die Post hier.

Zitat Gunstein: "The Post is Mafia. Since they have become a private company they are Mafia. They want money for everything!"

Bissfest - und doch kein Knäcke

Samstag
20.September
2008

Ich habe Brot gebacken! Mjamm.

Duftendes Brot mit Kruste

Nach 1 Stunde war es alle. Warmes Brot ist einfach das beste. Und mit der Kruste kam es deutschem Brot einfach am nächsten.

Hvaljakt

Sonntag
14.September
2008

Heute gabs Wal.

Oh was haben wir in den letzten Wochen diskutiert. Gunstein war durch unsere Diskussionen nur in seinem Nationalstolz bestärkt und hat uns zum Walessen eingeladen. In großer Runde haben wir bei der Zubereitung der politisch und ökologisch umstrittenen Bissen zugeschaut. Kein Argument war im voraus gut genug gewesen, die norwegische Propaganda und Tradition stärker. Und so war unser Sonntagsessen Wal. Mit Pilzen, Reis und Broccoli.

Ganz schön roh!

Mit schlechtem Gewissen am Tisch sitzend, habe ich ein kleines Stück probiert. Wer schon mal Leber gegessen hat, weiß auch wie Wal schmeckt. Das Fleisch ist jedoch fester und etwas zäher und man sieht jede Ader mit bloßem Auge. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.

HappyHappyWal

Ich werde die Nachfrage nach Wal nicht forcieren. Und ich denke, dass mein Bissen da nichts ins rollen gebracht hat ;)

Operation: Yard Hunter

Mittwoch
10.September
2008

In den meisten Gärten rund ums Wohnheim stehen Apfelbäume. Die Äste biegen sich unter der Last. Überall sieht man rote und grüne, überaus große Äpfel hängen. Bei richtig stehendem Wind riecht es sogar nach Apfel. Dabei auffällig: Heruntergefallene Äpfel werden einfach liegengelassen. Bei den Preisen hier im Supermarkt, waren Gunstein und ich schockiert. Wir fassten den Entschluss, nicht auf das vollmundige Aroma von Äpfeln verzichten zu wollen, aber gleichzeitig auch nicht horrende Summen dafür zu bezahlen.

Ums kurz zu machen: Nach einer Woche das Beobachtens haben sich Gunstein und ich zum Handeln entschieden. Wir retten die "wilden" Äpfel vor dem Verrotten und führen sie ihrer eigentlichen Bestimmung zu. Sie werden zu Apfelmus oder Apfelkuchen oder AppleCrumble verarbeitet!

Und das haben wir dann auch gemacht.

Teil 1 der Mission: Apfelrettung

Es gab schwer zu tragen.

Nicht alle Gärten sind hier abgezäunt. Und die besten Äpfel hängen bekanntlich länger am Baum. Um 0:30 Uhr ging es auf einen Spaziergang durch die Nachbarschaft. Mit dunklen Sachen bekleidet sind wir zu unseren zuvor ausgekundschafteten Plätzen gegangen und haben uns dann der Äpfel angenommen. Adrenalin pur!

Teil 2 der Mission: Apfelverarbeitung

ArbeitArbeit.SchnippelSchnippel.

Jede gute Mahlzeit muss mit Geduld, Ausdauer und Hingabe zubereitet werden. Knapp 5 Kilo Äpfel später, waren unsere Finger rot von den Schalen und weich vom Pektin. Das Kochen ging dann von allein.

Teil 3 der Mission: Genuss

Mjamm!

Warum nicht einfach bei den entsprechenden Leuten anklopfen und höflich nach einer Pflückerlaubnis fragen? Gute Frage. Ich finde seit heute, dass Apfelmus um einiges besser schmeckt, wenn man Adrenalin im Blut hat.

Anzahl Einträge gesamt: 12

Die letzten 14 Tage...

Mittwoch
3.Dezember
2008

...widme ich mich ganz meinen letzten Projekten hier.

To Do:

  • Essay in Workflow Management (bis Montag 8.Dezember einzureichen)
  • Mein Projekt in 3D Modellierung abschließen (bis Ende nächster Woche)
  • Lernen für Workflow Management Klausur (am Montag den 15. Dezember)
  • Fliegen. Heim. Am 18.Dezember

Ich bin für diese letzten zwei Wochen auf sogenanntes Mikroblogging umgestiegen. Klickt einfach rechts neben dem Twitti oben auf die "Lasche" und ihr seht, was hier so passiert. Sogar relativ zeitnah.

Fullersches Tagebuch quasi (Ihr wisst, was gemeint ist, Burkhard und Nino).

Halbzeit

Mittwoch
15.Oktober
2008

Halbzeit

1 Mal Elche, bitte

Dienstag
14.Oktober
2008

In der Mensa gabs heut Elch.

Wer schon mal bei IKEA essen war, der kennt Kjøttbullar. Fleischbällchen. Genau die gabs heute. Mit lecker Preiselbeeren, Kartoffeln, Gemüse und Soße. Nur eben aus Elchfleisch gemacht.

Elchbällchen!

Lecker war's.

Puh. Die gibt's glücklicherweise zahlreicher als Wale.

Tach, Post

Donnerstag
9.Oktober
2008

Annemaries Mutter hat mir ein Paket gesendet!

Uff, wer soll das alles essen?

Süßigkeiten, Fleischkonserven, Tee, Tütensuppen und Soßenbinder, um das Wichtigste zu nennen.

Bis die Fracht bei mir ankam, gab es im Vorfeld paar Menge verwirrender Dinge zu klären.

Die Vorgeschichte

Jeder EU-Bürger, der sich länger als 3 Monate in Norwegen aufhält, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, oder sich zumindest registrieren. In unserer ersten Woche hier, haben wir das folgsam erledigt. Letzte Woche lag dann der Bescheid in meinem Briefkasten. Außer von Hand eingeworfener Rechnungen vom Studentenwerk, war der Briefkasten bis dahin unbrauchbar. Jetzt war ich nämlich erst registrierbar für die Post.

Ich bin zwar jetzt als "Ulf Stohels" registriert, unser Postbote ist aber intelligent genug, die Briefe an "Ulf Stoffels" mir zuzuordnen.
(Vielen Dank Andi! Ich hab mich über die Karte aus San Fran sehr gefreut.)

Letzte Woche Freitag lag Post von der Post im Briefkasten, die in etwa besagte, dass ein Paket für mich in Oslo angekommen sei und ich nun meine Existenz bestätigen solle, da meine Staatsbürgerschaft nicht festgestellt werden könne. Ich bin also zur Poststelle gegangen, habe mich der Frau hinter dem Schalter verständlich machen können. Sie sagte, dass ich in meinem Fall nur ein Formular ausfüllen müsse und dann sei alles gut. Sie schickte ein Fax mit dem ausgefüllten Formular und einer Nachricht von mir nach Oslo und wies mich darauf hin, dass ich im Laufe des Tages wohl einen Anruf bekäme.

Ganz schön viel Konjunktiv, nicht wahr?

Am Servicetelefon - Das Prozedere "durchgekaut"

Am Dienstag war immer noch keine Nachricht bei mir eingetroffen. Weder telefonisch noch postalisch. Ich habe dann bei der Post angerufen und gefragt, was denn gerade so Phase sei. Die Frau am Telefon kaute Kaugummi, hörte im Hintergrund Radio und sagte mir, dass wahrscheinlich eine Kopie meines Personalausweises fehle. Sie beschrieb mir ebenso das Prozedere mit eintreffenden Faxnachrichten. Dass die erstmal bis zu einer gewissen lohnenswerten Anzahl gesammelt würden. Danach gehts dann ans Einscannen. Und dann erst wird die Nachricht gelesen, zugeordnet und der Fall bearbeitet. Das dauert nunmal seine Zeit...

Mit der Kopie meines Personalausweises hätte es sich genauso verhalten. Also nochmal eine Woche länger. Die nette Frau hatte zwischenzeitlich mein Paket sogar in der Hand: "Kann da reinschaun, ist alles kein Problem." Verschicken und eine Notiz für den nächsten Sachbearbeiter, das ging dann aber wohl doch zu weit... Vor Ende des Gesprächs wies sie mich dann noch auf horrende Zollgebühren hin, bedankte sich für den Anruf und legte auf.

EasyPeasy

Das Paket konnte ich dank einer Nummer im Internet nachverfolgen. Den nächsten Tag wollte ich zur Post gehen und die Kopie des Persos schicken. Ich sah dann aber vorher im Netz, dass das Paket seltsamerweise eine Stunde nach meinem Anruf versendet worden war.

Am nächsten Tag lag es dann in Gjøvik. Und Zoll musste ich auch nicht bezahlen. Versteh einer die Post hier.

Zitat Gunstein: "The Post is Mafia. Since they have become a private company they are Mafia. They want money for everything!"

Bissfest - und doch kein Knäcke

Samstag
20.September
2008

Ich habe Brot gebacken! Mjamm.

Duftendes Brot mit Kruste

Nach 1 Stunde war es alle. Warmes Brot ist einfach das beste. Und mit der Kruste kam es deutschem Brot einfach am nächsten.

Hvaljakt

Sonntag
14.September
2008

Heute gabs Wal.

Oh was haben wir in den letzten Wochen diskutiert. Gunstein war durch unsere Diskussionen nur in seinem Nationalstolz bestärkt und hat uns zum Walessen eingeladen. In großer Runde haben wir bei der Zubereitung der politisch und ökologisch umstrittenen Bissen zugeschaut. Kein Argument war im voraus gut genug gewesen, die norwegische Propaganda und Tradition stärker. Und so war unser Sonntagsessen Wal. Mit Pilzen, Reis und Broccoli.

Ganz schön roh!

Mit schlechtem Gewissen am Tisch sitzend, habe ich ein kleines Stück probiert. Wer schon mal Leber gegessen hat, weiß auch wie Wal schmeckt. Das Fleisch ist jedoch fester und etwas zäher und man sieht jede Ader mit bloßem Auge. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.

HappyHappyWal

Ich werde die Nachfrage nach Wal nicht forcieren. Und ich denke, dass mein Bissen da nichts ins rollen gebracht hat ;)

Operation: Yard Hunter

Mittwoch
10.September
2008

In den meisten Gärten rund ums Wohnheim stehen Apfelbäume. Die Äste biegen sich unter der Last. Überall sieht man rote und grüne, überaus große Äpfel hängen. Bei richtig stehendem Wind riecht es sogar nach Apfel. Dabei auffällig: Heruntergefallene Äpfel werden einfach liegengelassen. Bei den Preisen hier im Supermarkt, waren Gunstein und ich schockiert. Wir fassten den Entschluss, nicht auf das vollmundige Aroma von Äpfeln verzichten zu wollen, aber gleichzeitig auch nicht horrende Summen dafür zu bezahlen.

Ums kurz zu machen: Nach einer Woche das Beobachtens haben sich Gunstein und ich zum Handeln entschieden. Wir retten die "wilden" Äpfel vor dem Verrotten und führen sie ihrer eigentlichen Bestimmung zu. Sie werden zu Apfelmus oder Apfelkuchen oder AppleCrumble verarbeitet!

Und das haben wir dann auch gemacht.

Teil 1 der Mission: Apfelrettung

Es gab schwer zu tragen.

Nicht alle Gärten sind hier abgezäunt. Und die besten Äpfel hängen bekanntlich länger am Baum. Um 0:30 Uhr ging es auf einen Spaziergang durch die Nachbarschaft. Mit dunklen Sachen bekleidet sind wir zu unseren zuvor ausgekundschafteten Plätzen gegangen und haben uns dann der Äpfel angenommen. Adrenalin pur!

Teil 2 der Mission: Apfelverarbeitung

ArbeitArbeit.SchnippelSchnippel.

Jede gute Mahlzeit muss mit Geduld, Ausdauer und Hingabe zubereitet werden. Knapp 5 Kilo Äpfel später, waren unsere Finger rot von den Schalen und weich vom Pektin. Das Kochen ging dann von allein.

Teil 3 der Mission: Genuss

Mjamm!

Warum nicht einfach bei den entsprechenden Leuten anklopfen und höflich nach einer Pflückerlaubnis fragen? Gute Frage. Ich finde seit heute, dass Apfelmus um einiges besser schmeckt, wenn man Adrenalin im Blut hat.

Oslo: Zu Gast mit Freunden

Sonntag
7.September
2008

Wie in Deutschland geplant, habe ich gestern Martin und Julia in Oslo getroffen. Da kamen Weltenbummlergefühle auf: Das aus Hoyerswerda stammende Paar, Er studiert in Paderborn, Sie in Magdeburg, beide Reisen sie nach Schweden, um dann auf seiner Heimreise nach Berlin in Oslo den Freund aus Bielefeld zu treffen, der auch in Paderborn studiert, jetzt für ein Auslandssemester nach Gjøvik ist und für den Besuch in die teuerste Hauptstadt fährt. Fühlt sich groß an.

Die Anreise

Martin und Julia vor dem königlichen Schloss

Der Tag begann um 5 Uhr morgens. Aufstehen, frisch machen, Rationen einpacken, 35 Minuten zum Bahnhof laufen. Mit dem Zug ging es dann durch mit Nebel verhangene Waldgebiete und über noch schlafende Seen. Ich kam um 9:45 Uhr mit dem Zug aus Gjøvik in Oslo an. Martin und Julia kamen ein halbe Stunde später mit dem Bus aus Karlstad, Schweden an. Das Wetter war gut, wennauch bewölkt. Einen Masterplan hatten wir nicht ausgearbeitet, also sind wir einfach mit Karte drauflos spaziert. Wir haben uns dann den Tag über an sehenswerten Orten entlanggehangelt.

Die Touri-Tour

Mit Karte in Oslo

Auf unserem Trip sind wir zuerst an einer Kirche vorbeigekommen, in der zwar keine Messe stattfand, aber dafür ein Bach-Konzert gespielt wurde. Nach kurzem Verweilen, sind wir dann aber doch weiter. Es ging durch die Grünanlagen rund ums Schloss der königlichen Familie. Dort haben wir dann auf einer Bank unser Frühstück abgehalten.

Von hier aus ging es dann durch schöne Wohnviertel zum Vigeland Skulpturenpark. Zu der Zeit wurde die zuerst noch verschlafene Stadt langsam wach und so tummelten sich eine Menge Touristen, aber auch norwegische Familien zum sonntäglichen Ausflug in der weitläufigen Anlage. Hier konnten wir auch kostenlos durch das Museum von Oslo gehen und erfahren, wie das alte Christiania zum heutigen Oslo wurde. Weitere Stationen unseres Ausflugs: Der Fährhafen, die neuen Docks am Hafen mit hippen (und natürlich teuren) Restaurants und Bars, der alte Hafen nahe der Stadthalle und der Festungsanlage von Oslo.

unterwegs in Oslo

Gegen 16:00 Uhr ging es dann auch schon zurück zum Bahnhof, damit Martin rechtzeitig seinen Flug bekommen konnte. Die 2 Stunden bis Julia nach seiner Verabschiedung wieder zurück am Hauptbahnhof ankam, habe ich dazu genutzt mir ein Café zu suchen, mich dort auszuruhen, zu lesen und etwas Kaffee zu trinken.

Nach einer weiteren Stunde mit Julia am Bahnhof, ging es dann auch für mich wieder nach Hause. Spaßig war's. Und ein großartiges Wiedersehen.

Nächste Woche Singapur.

Ein paar Bilder dazu findet ihr bei den Alben unter "Oslo - Zu Gast mit Freunden".

Jeg heter Ulf. Hva heter du?

Donnerstag
4.September
2008

Heute war die erste Sitzung unseres "Norwegian Language Course". Wir haben buchstabiert, gezählt, gelernt uns einander vorzustellen und nach dem Namen zu fragen. In unserem Kurs sind wir 7 Deutsche, 4 Tschechen, 4 Chinesen, 3 Russen, 2 Spanier, 1 Bangladeshi, 1 Pakistani, 1 Iraner und 1 Kosovare. Eine illustre Runde.

Æ Ø Å

Dabei fiel es vor allem den Chinesen schwer, die einzelnen Konsonanten richtig auszusprechen. Mit einer nie zuvor bei einem Mensch gesehenen Performance hat unsere Lehrerin Mia vorne an der Tafel die Buchstaben lauthals intoniert und sie uns Nachahmen lassen. Durch den Klassenraum schreitend und dabei nach dem Namen oder der Herkunft der anderen zu fragen brach dann das Eis zwischen den Teilnehmern. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt.

Ab jetzt haben wir die nächsten 4 Wochen dienstags und donnerstags Unterricht.

Into the Wild

Sonntag
31.August
2008

Der Trip

Am Freitag ging es zum Zelten. Der Trip war von den Buddies hier aus Gjøvik und denen aus Lillehammer organisiert worden. Um 13Uhr fuhr unser Bus los. Die Fahrt ging am wunderschönen See Mjøsa entlang in Richtung Lillehammer, wo die dortigen Austauschstudenten zusteigen sollten. Es stellte sich dabei heraus, dass die Mehrzahl, wie hier in Gjøvik auch, aus Deutschland kam.

Nach kurzer Begrüßung ging es dann auf eine knapp dreistündige Fahrt in Richtung Norden nach "Maurvangen". Maurvangen ist zu großen Teilen Naturschutzgebiet und liegt in den Bergen Norwegens. Unser Ziel war ein Campingplatz kurz unterhalb der Baumgrenze auf knapp 1000m Höhe über dem Meeresspiegel. Dort haben wir dann auch übernachtet. Um die Studenten aus Lillehammer kennenzulernen, gab es dafür typische Spiele. Abends gingen dann einige in das nahe gelegene "huset", wo es auch Bier und Wein zu trinken gab. Zusammen mit Martin, einem der Buddies, und drei Holländerinnen aus Lillehammer habe ich dann über die Vor- und Nachteile niedriger Temperaturen beim Camping diskutiert. Von der Heizung aufgewärmt, habe ich mich dann bald bettfein gemacht und bin schlafen gegangen.

Ausflug in die Berge und Wälder

Die Nacht habe ich gut überstanden. Mit allen von mir mitgenommenen Kleidungsstücken am Körper war das kein Problem. Andere haben sich bei 5 Grad Celsius Außentemperatur jedoch mehr oder minder durch die Nacht geschlottert. Zum Frühstück gab es Brot und Saft. Danach wurde das Lager geräumt und der Bus beladen. Es ging auf eine Guided-Tour zum "Ridderspranget". Es ist ein Ort mitten im (unglaublich schönen) Wald Norwegens, wo einst ein Ritter auf seinem Pferd die Frau seines Herzens durch einen Sprung über den reißenden Fluss gerettet hat.

Ulf am Wasserfall. Yeehaww.

Der Fluss war schön, der Wald ruhig und grün, die Wanderung angenehm, die Luft feucht und dabei nicht zu kalt.

Unser nächstes Ziel war ein Bauernhof auf 900m über dem Meeresspiegel. Wir gingen dort auf Tuchfühlung mit Hochlandrindern, aßen inmitten der Herde zu Mittag, genossen eine phantastische Aussicht in alle Himmelsrichtungen und bekamen anschließend in einer kurzen Wanderung Stellen gezeigt, an denen in früheren Zeiten aus dem Boden Eisen gewonnen wurde.

Die Heimreise

Nach einem kurzen Abstecher zu einem der ältesten Bauernhöfe Norwegens (700Jahre alt), ging es dann auf die Rückreise. Die meisten waren von der Nacht im Zelt und dem Tagestrip erschöpft, sodass wir alle im Bus eingeschlafen sind. In Lillehammer verabschiedeten sich die anderen Studenten kurz und schmerzlos und so dauerte es nur noch eine Stunde bis zur Ankunft in Gjøvik, wo uns der wunderschöne Anblick auf Mjøsa begrüßte.

Ihr findet eine Menge Fotos zu diesem Trip bei den Alben. Einfach draufklicken und schon blättert ihr durch.

Bei Fragen und Anmerkungen, schreibt mir einfach.

Lektion: Produktnamen

Mittwoch
27.August
2008

Die norwegische Sprache weiß zu begeistern. Der Klang ist oft witzig, oder Worte sind dem Deutschen sehr ähnlich. Und nein: Das Wort für Sahnetorte gehört nicht dazu. "Bløtkake".

Aber zu etwas ganz anderem. Gestern im Supermarkt entdeckte ich ein Beispiel für die norwegische Vorliebe, Dinge nicht allzu komplex anzugehen. Hier hatten sich wohl kluge Köpfe im Marketing genau überlegt, was der Name Ihres Produktes kommunizieren soll. Crunchige Cornflakes und gesundes Müsli in einem Produkt konnten nur auf einen Produktnamen hindeuten: Crüsli.

Es ist Crüsli!!!

Erledigt!

Sonntag
24.August
2008

Geschafft! Nachdem ich die letzte Nacht noch einmal komplett das Layout geändert und meine Skripts um- oder teilweise komplett neu geschrieben habe, kann es endlich losgehen. Zu Beginn wird es dann gleich morgen früh eine kurze Übersicht darüber geben, was ich die erste Woche hier in Gøvik so alles erlebt habe.

Ich freue mich bereits auf Fragen, Kommentare und Kritik und darauf, dass Ihr regelmäßig nach neu hochgeladenen Bildern schaut.

Ihr könnt mich erreichen via Email, ICQ, MSN, facebook oder Skype. Die Details dazu findet Ihr unter "kontakt".

Bis dahin. Ihr lest mich, wir hören uns.
Ulf

Am See Mjösa
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Ausblick
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Ausflug zum Schwimmen
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Das Gjövik University College
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Das Wohnheim
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Die Stadt Gjövik
IMG_0022.jpg IMG_0024.jpg IMG_0031.jpg IMG_0038.jpg IMG_0042.jpg IMG_0050.jpg
Oslo - Zu Gast mit Freunden
DSC_0014.jpg DSC_0017.jpg DSC_0018.jpg DSC_0020.jpg DSC_0022.jpg DSC_0026.jpg DSC_0034.jpg DSC_0038.jpg DSC_0043.jpg DSC_0046.jpg DSC_0049.jpg DSC_0050.jpg DSC_0052.jpg DSC_0053.jpg DSC_0055.jpg DSC_0059.jpg DSC_0066.jpg DSC_0068.jpg DSC_0071.jpg DSC_0078.jpg DSC_0080.jpg IMG_0105.jpg
Spaziergang am Abend
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Trip nach Maurvangen
DSC_0356.jpg DSC_0360.jpg DSC_0374.jpg DSC_0379.jpg DSC_0388.jpg DSC_0407.jpg DSC_0412.jpg DSC_0422.jpg DSC_0427.jpg DSC_0429.jpg DSC_0447.jpg DSC_0451.jpg DSC_0452.jpg DSC_0458.jpg DSC_0474.jpg DSC_0478.jpg DSC_0495.jpg DSC_0506.jpg DSC_0513.jpg DSC_0517.jpg DSC_0543.jpg DSC_0546.jpg DSC_0549.jpg DSC_0552.jpg DSC_0557.jpg DSC_0560.jpg DSC_0566.jpg DSC_0573.jpg IMG_0098.jpg IMG_0099.jpg

Verantwortlich für den Inhalt dieser Website:

Ulf Stoffels

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